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Anwendungsgebiete und Kontraindikationen der klinischen Hypnose :
(aus Hypnotherapie in Psychotherapie, Psychosomatik und Medizin; Dirk Revenstorf, Burkhard Peter (Hrsg.) Springer-Verlag 2009)
- Verhaltensprobleme:
- Nägelkauen
- Bettnässen
- Süchte (Rauchen, Alkohol, Onlinesucht etc.)
- Übergewicht
- akademische (geistige) und athletische (körperliche) Leistungsverbesserung
- Psychoneurotische Störungen:
- Phobien, Zwänge
- Depressionen
- posttraumatische Belastungsstörungen
- dissoziative Störungen
- Schlafstörungen
- Burn Out
- Psychosomatische Störungen:
- chronische Schmerzzustände
- Migräne, Spannungskopfschmerz
- Morbus Crohn, Magengeschwür, Reizdarm
- Asthma, Heuschnupfen
- Autoimmunkrankheiten
- Hypertonie
- Somatische Störungen:
- Immunologie: Warzen, Dermatosen, Ichtyosis
- Krebserkrankungen
- Vasomotorik: Blutungskontrolle, Morbus Raynaud, Wundheilung
- akuter Schmerz: Zahnheilkunde, Operationsvorbereitung und Nachsorge
- Geburtsvorbereitung und Geburtshilfe
- Neurologie: Amnesien, Rehabilitation nach Hirnläsionen
Kontraindikationen:
- passiv-rezeptive Grundhaltung (Hypnotherapie erfordert eine aktiven Klienten)
- wenn Hypnose als Mittel zur Wahrheitsfindung missverstanden wird
- wenn eine symptomorientierte Behandlung trotz Vorliegens eines massiven Krankheitsgewinns gefördert wird
- wenn eine somatische/medizinische Behandlung abgelehnt wird
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